Ständige Wissenschaftliche Kommission

Zwei SWK-Mitglieder in neue Expertenkommission zum digitalen Kinderschutz berufen

Mit einer neu eingesetzten Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ will Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) Kinder und Jugendliche besser vor den Risiken der digitalen Welt schützen – und zugleich ihre Teilhabe stärken. Zwei Mitglieder der SWK sind Teil des Gremiums: Prof. Dr. Olaf Köller (Co-Vorsitzender) und Prof. Dr. Yvonne Anders.

 

 

Vorstellung der Expertenkommission, Bundespressekonferenz, 04.09.25

Die 16-köpfige Kommission vereint Expertinnen und Experten aus Medizin, Pädagogik, Recht, Medien und Ethik. Im Fokus stehen vier Themen: digitale Sicherheit, gesundheitliche Auswirkungen von Medienkonsum, der Umgang mit Künstlicher Intelligenz sowie die Stärkung der Medienkompetenz. Die Kommission wird ihre Arbeit im Herbst aufnehmen und soll bis Sommer 2026 Ergebnisse liefern. Auch Kinder und Jugendliche sollen durch Befragungen in den Prozess einbezogen werden. Ziel ist es, konkrete Handlungsempfehlungen für Politik, Gesellschaft und Bildungseinrichtungen zu entwickeln.

Prof. Dr. Köller, der den Co-Vorsitz der Expertenkommission übernehmen wird, ist gleichzeitig Co-Vorsitzender der SWK und Wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN). Prof. Dr. Anders ist Professorin für frühkindliche Bildung und Erziehung an der Universität Bamberg und unterstützt die Expertenkommission als Expertin für den Bereich Frühe Bildung.

Prof. Dr. Olaf Köller

Vor dem Hintergrund, dass Digitalität nicht verschwinden wird, ist es uns ein Anliegen zu schauen, wie wir die Kinder und Jugendliche stärken, dass sie sich kompetent in der digitalen Welt bewegen können.

Für Prof. Dr. Köller ist die Aufgabe auch insofern interessant, weil er parallel Co-Vorsitzender der SWK ist, die diese Themen auch diskutiert. Die SWK hat mit dem Gutachten zur Digitalisierung im Bildungssystem bereits vielfältige Empfehlungen für die Digitalisierung in Bildungseinrichtungen von der Kita bis zur Hochschule sowie mit dem Impulspapier zu Large Language Models (LLMs) zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz gegeben. Sie gibt Empfehlungen für den schulischen Einsatz und stellt Forschungs- und Entwicklungsaufgaben dar, um den lernförderlichen Einsatz von LLM sicherzustellen.

Man wird also zwischen der Arbeit der neuen Expertenkommission und der SWK eine gewisse Parallelität der Arbeitsprozesse haben, aber auch einen guten Austausch, so Prof. Dr. Köller.

Vorstellung der Expertenkommission, Bundespressekonferenz, 04.09.25

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